A2 Blitzer - Bielefelder Berg

Valid XHTML 1.0 Transitional

Blitzanlage A2 am Bielefelder Berg

            05208 - 950 235
            05208 - 950 236
            05208 - 950 237

  Kanzlei SHS





Beratungsangebot

Wünschen Sie eine Erstberatung?
Nutzen Sie unser Kontaktformular.
Ihre Daten werden vertraulich behandelt.
Wir rufen Sie umgehend zurück.

 
Häufige Fragen

Kann ich erkennen, ob ich geblitzt worden bin?
Die Radaranlage am Bielefelder Berg misst alle drei Spuren und kann die gefahrenen Geschwindigkeiten der jeweiligen Spur zuordnen. Deshalb kann man nur dann sicher davon ausgehen, dass man selbst geblitzt worden ist, wenn man die Radarmessanlage allein passiert hat.

Thema Verjährung: Wie lange hat die Behörde Zeit, mich von dem Geschwindigkeitsverstoß zu informieren?
Verkehrsordnungswidrigkeiten verjähren mit dem Ablauf des dritten Monats nach der Tatbegehung.
Die Behörde muss den Betroffenen also innerhalb von 3 Monaten nach dem Verstoß anhören. Ist eine Anhörung erfolgt, so wird dadurch die Verjährung unterbrochen und der 3 Monatszeitraum beginnt von Neuem.
Ist bereits ein Bußgeldbescheid zugestellt worden, so hat die Behörde 6 Monate Zeit, weitere Schritte zu unternehmen.

Thema Verjährung: Kann ich behaupten, die Post sei nicht angekommen?
Die Anhörung muss nicht einmal bei Ihnen ankommen, trotzdem wird allein durch die Verfügung des Sachbearbeiters, nämlich den Schnellfahrer anzuhören, die Verjährung unterbrochen. Ob die Anhörung richtig verfügt worden ist, kann nur ein Anwalt überprüfen.
Der Bußgeldbescheid wird mit Postzustellurkunde ins Haus gebracht. Da müssen schon gewichtige und nachvollziehbare Gründe vorgetragen werden, warum der Brief nicht angekommen sein sollte.

Wie reagiere ich, wenn ich die Anhörung/den Bußgeldbescheid erhalte, aber jemand anderes gefahren ist?
In diesen Fällen sollte ein Anwalt aufgesucht werden, um das weitere Vorgehen absprechen zu können.

Sollte ich Einspruch einlegen?
Ein Einspruch macht dann Sinn, wenn unklar ist, ob die Messung korrekt verlaufen ist.
Ein Einspruch ist erforderlich, wenn ich bereits mehrere Voreintragungen habe oder wenn ein Fahrverbot aufgrund des Geschwindigkeitsverstoßes von der Bußgeldstelle angedroht wird.
Auch bei Fahranfängern in der Probezeit kann ein Einspruch sinnvoll sein.
Auch in diesen Fällen gilt, möglichst einen Anwalt aufsuchen.

Wie lange habe ich Zeit, Einspruch einzulegen?
14 Tage ab Zustellung (Datum auf dem gelben Briefumschlag) des Bußgeldbescheides.

Ab welchem Bußgeld ist es sinnvoll, mit einem Anwalt zu sprechen?
Ab € 40,00 Bußgeld werden zusätzlich Punkte in Flensburg eingetragen. Droht die Eintragung von Punkten, ist es immer sinnvoll, sich anwaltlich beraten zu lassen.

Wie kann mir ein Anwalt helfen?
Ein Anwalt kann versuchen, ein drohendes Fahrverbot abzuwenden und die Geldbuße dafür angemessen erhöhen zu lassen.
Ein Anwalt kann versuchen, das Fahrverbot in den Jahresurlaub zu verlegen.
Ein Anwalt kann versuchen, mehrere Fahrverbote gleichzeitig ablaufen zu lassen.
Ein Anwalt kann versuchen, dass vor Rechtskraft des Bußgeldbescheides die Voreintragungen in Flensburg getilgt werden.
Ein Anwalt kann versuchen, einen Gerichtstermin zu verhindern.
Ein Anwalt kann versuchen, die Pflicht zur persönlichen Teilnahme am Gerichtstermin aufheben zu lassen.

Bezahlt die Rechtsschutzversicherung?
Die Rechtsschutzversicherung bezahlt dann, wenn entweder für das Fahrzeug oder für den Fahrer eine Verkehrsrechtsschutzversicherung abgeschlossen worden ist.

Lohnt sich die Beauftragung eines Anwalts trotz einer Selbstbeteiligung?
Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung sollte nach Möglichkeit immer ohne Selbstbeteiligung vereinbart werden. Wenn ein Fahrverbot droht oder bereits viele Punkte in Flensburg eingetragen sind, lohnt sich ein Anwalt bei einer Selbstbeteiligung selbst dann, wenn das Bußgeld niedriger ist, als die Selbstbeteiligung. Bei der Eintragung von Punkten in Flensburg gilt aber generell: Einen Anwalt fragen.

Nehme ich lieber einen Anwalt am eigenen Wohnort oder in Blitzernähe?
Das hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Grundsätzlich gilt:
Ein Anwalt vor Ort kennt die Richter und deren Eigenheiten.
Den Anwalt vor Ort lernt man wahrscheinlich erst im Gerichtstermin kennen. Die erforderliche Abstimmung mit dem Anwalt kann per Telefon und Post erfolgen.
Ein Anwalt vor Ort kennt die örtlichen Gegebenheiten und kann die Beratung danach besser ausrichten.

Hinweis: Die meisten Rechtsschutzversicherer übernehmen aber die Fahrtkosten des Anwaltes vom Wohnort zum Gerichtsort nicht.