Blitzanlage A2 am Bielefelder Berg
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| Blitzlicht Gewitter |
Bielefeld: Blitzlicht-Gewitter an der Autobahn 2Meßgerät ermittelt pro Tag 1.500 Temposünder-Amt vor dem KollapsVon Jens Reichenbach Bielefeld. Mehr als 10.000 Autofahrer sind an der Autobahn 2 bereits in die neue Blitzerfalle am Bielefelder Berg getappt – innerhalb von nur sieben Tagen. Vor dem Aufbau hatte das Amt für Verkehr in Bielefeld 15.000 Fälle pro Jahr prognostiziert. Während erzürnte Fahrer nun aber hundertfach in ihr Lenkrad beißen, bleibt auch bei der Behörde das vorweihnachtliche Frohlocken aus: Zigtausende Vorgänge müssen bearbeitet werden. "1.500 pro Tag sind viel mehr als vermutet", bestätigt Ingeborg Grau vom Amt für Verkehr das Blitzlichtgewitter an der A2. "Obwohl wir vorher mit einem Schild auf den Blitzer hinweisen, werden trotzdem noch viele Überschreitungen erfasst." Rund 300 Meter vor dem neuen Infrarot-Blitzer im Wert von 170.000 Euro steht in Richtung Hannover ein Tempo-100-Schild, darunter ist deutlich zu lesen: "Radarkontrolle". Wer an der Talbrücke Lämershagen dann schon seine Geduld verloren hat, muss entsprechend tief in die Tasche greifen.
Roland Staude, Leiter des Ordnungsamtes Bielefeld, bestätigt auf Anfrage der NW, dass ihm wegen des zu erwartenden Mehraufwands durch den A2-Blitzer (Bearbeitung der Verkehrsordnungswidrigkeiten) überplanmäßig drei zusätzliche Stellen genehmigt wurden – ab Januar. "Kommende Woche haben wir aber schon die ersten Fälle auf dem Tisch." Seine Mitarbeiter können nur hoffen, dass die Zahlen so schnell wie möglich einbrechen. Ein Krisengespräch in der Behörde wurde bereits anberaumt. "Andere Kommunen bearbeiten erheblich weniger Fälle", sagt Ingeborg Grau. "Wir müssen jetzt sehen, wie wir mit dieser Menge klarkommen. Aktuell ist das definitiv zu viel." Demnach nicht ganz uneigennützig ist ihr Appell an die Autofahrer: "Halten sie Tempo 100!" Quelle: Neue Westfälische, Autor Jens Reichenbach |






































